SG Eintracht Obernissa - SpVgg Geratal II 1:2 (0:2)
Das war es also, das Spieljahr 2017/18. Eine lange Saison zehrte an den Kräften aller Mannschaften. Das sah man auch in diesem letzten Punktspiel. Beide Vertretungen hatten nur 11 Mann zur Verfügung, die Gastgeber mussten sogar ihren Kader mit einigen Spielern ihrer Reserve auffüllen. Dabei ging es sogar noch um etwas. Unter Mithilfe anderer Vereine war für die Eintracht noch der Klassenerhalt, für Geratal der 3.Tabellenplatz drin. Die Hoffnung erfüllte sich nur für die Gäste. Unter den genannten Voraussetzungen war es nicht anders zu erwarten. Die Hausherren stellten sich hinten rein und droschen die Bälle nach Balleroberung weit nach vorn unter dem Motto "Nur weg von unserem Tor". Man kann ihnen keinen Vorwurf machen, sie kämpften bis zum Schluß mit ihren Mitteln. Die Gäste hatten mit dem, einer Dorfwiese ähnlichen, welligen staubtrockenen Geläuf ihre Mühe. Trotzdem versuchten sie, ihr bekanntes, technisch dominiertes Spiel aufzuziehen, aber das war nicht so einfach gegen die vielbeinige Abwehr. Das Spiel hatte gerade begonnen, gab es ein Mißverständnis zwischen Barchewitz und Torwart Gießler, Glöckner kam an den Ball, verschoß aber (2.). Das war es mit Obernissas Chancen im ersten Umlauf. Ab jetzt wurde es ein "Halbes". Geratal machte Druck, spielte dann aber zu umständlich, wollte den Ball förmlich ins Tor tragen anstatt einmal beherzt abzuziehen. So war immer ein Bein der rund um den Strafraum wartenden 10 Feldspieler der Gäste dazwischen. Es dauerte, bis Kohlschmidt den Ball hoch in den Strafraum spielte, wo Hielscher ihn annehmen konnte, noch den Torhüter umkurvte und einschob (1:0, 37.). Hielscher erzielte noch ein Tor, was aber wegen Abseitsstellung nicht anerkannt wurde (40.). Fast Slapstick das nächsteTor. Kellner passte flach in den Strafraum, wo Möller einschußbereit stand, doch Hielscher nahm ihm den Ball noch vom Fuß und vollendete selbst (2:0, 43.). Möller wollte es nach einer Hofmann-Ecke mit dem Kopf doch noch wissen, verfehlte aber das Ziel (43.).
Mit fortschreitender Spieldauer ließen die Kräfte und die Konzentration nach. Wie sonst ist es zu erklären, daß Möller aus dem Mittelfeld heraus ohne Not eine hohe Rückgabe in Richtung eigenem Torwart ansetzte, die aber in "fremde Füsse" geriet. Kohlschmidt musste auf der Linie mit dem Kopf den straffen Torschuss Glöckners abfangen (48.). Danach waren alle wieder wach und es ging weiter nur in Richtung Gastgeber-Tor. Hielscher schoß übers Dreiangel (53.) und Hofmann aus vollem Lauf in die Arme des Torwarts. Ein Fehlpass Kellners ermöglichte nochmals Glöckner einen Abschluß (65.) und bei einem Konter, alle Gerataler wollten unbedingt vorn noch ein Tor schießen, fehlten aber hinten, musste Gießler reaktionsschnell mit dem Fuß abwehren (66.). De Dios Rey (78.) und Hofmann (80.,84.) versuchten sich erfolglos. Ein erneuter Konter der nicht aufsteckenden Gastgeber wurde geblockt, der Abpraller kam zu Nordhaus, der einschob (1:2, 86.). Nun wurde Eintracht munter und versuchte, wenigstens einen Punkt zu ergattern. Zum Eckball in letzter Minuten kam sogar der Torwart mit nach vorn, doch schlußendlich blieb es beim verdienten Sieg der Gerataler in diesem sehr fairen Spiel.
SG Eintracht Obernissa: Mischke, Mende, Graue, C.Saalfeld, D.Saalfeld, Räuber, Nordhaus, Blaßfeld, Glöckner, Menger, Klinkert
SpVgg Geratal II: Gießler, Müller, Gerhardt, Barchewitz, Bäuerle, Möller, Kohlschmidt, Hielscher, Hofmann, De Dios Rey, Kellner
Tore: 0:1, 0:2 Hielscher (37., 43.), 1:2 Nordhaus (86.)
Schiedsrichter: Keller (Unterwellenborn)
Zuschauer: 65

SG FC Thüringen Weida – SpVgg Geratal 3:3 (2:0)
(kda) Ein Spiegel der gesamten Saison – das war knapp wiedergegeben auch das letzte Saisonspiel in Weida! Personalknappheit, Verletzungen, vergebene „Riesen“, unabdingbarer Kampfgeist und auch Glück. So kam am Ende noch ein Punktgewinn beim stark aufspielenden Aufsteiger, auf bestem Rasen und unter tropischen Temperaturen raus.Die Personalknappheit sorgte dafür, dass Paradies im Abwehrverbund spielte, unübersehbar im Spielaufbau fehlte; Wollenschläger musste schon nach 35 Minuten verletzt vom Feld, dadurch wurde ein sich abzeichnender Wechsel in taktischer Richtung „verbraten“.Von Beginn ein war eine gewisse Unruhe im Gerataler Spiel zu spüren. Paradies kümmerte sich intensiv um Jagupov, fehlte an allen Ecken im Spielaufbau, Thorwarth war in sicheren Händen und hatte auch nicht seinen besten Tag erwischt, die Übrigen versuchten nach vorne etwas zu machen. Da sich keiner getraute auch mal in Strafraumnähe den Torschuss zu suchen, man sich permanent über den vermeintlich letzten tödlichen Pass bis vors Tor zu spielen – der zu oft nicht ankam – waren Schmidts und Paradies Versuche in der Anfangsphase das einzig Erwähnenswerte. Als dann Jagupov auf der rechten Defensivseite nicht gestellt werden konnte, seine Eingabe Pohland aus Nahdistanz zur Führung nutzte (19.), musste man noch mehr in die Offensive investieren. Maleße versuchte sich mit einem Distanzschuss (21.) und Thorwarth hätte aus einem Meter nach super Vorarbeit von Paradies den Ausgleich machen müssen (24.)! Stattdessen bauten die Gastgeber durch einen Foulstrafstoß, es gab da einen Körperkontakt zwischen Bischof und Pohland an der Strafraumgrenze, den der schon jeher der Spielvereinigung „gut“ gesonnene Schiedsrichter (vor Jahren waren da Spiele in Steinach und Neuhaus-Schierschnitz) zum Anlass nahm auf den Punkt zu zeigen. Jagupov ließ sich die Chance noch Torjäger zu werden nicht nehmen. Auch danach arbeiteten die Gäste nach vorn. Nach einem Rückpass von Thorwarth auf Paradies setzte dieser den Ball aber nur an die Latte (36.). In der 2. Halbzeit forcierten die Gäste ihr Spiel, hatten auch zwei Möglichkeiten. Doch erst ein energischer Durchmarsch Bischofs, der nur durch ein Foul im Strafraum unterbunden werden konnte und von Keiner per Strafstoß veredelt wurde (72.), brachte etwas Zählbares. Im Bestreben um den Ausgleich gab man aber auch Konterräume für die Weidaer preis. Diese nutzten die Hauherren in der 80. Minute. Statt sich dem Schicksal zu ergeben, kämpften die Huck-Schützlinge auf der „letzten Rille“ weiter. Und da auch die Weidaer bei der drückenden Schwüle immer mehr Probleme bekamen, ergaben sich daraus noch die beiden Gerataler Tore, die schlussendlich zum Ausgleich führten. Paradies suchte endlich den Abschluss und knallte den Ball aus spitzem Winkel selbst aufs und ins Tor (89.) und aus einem Einwurf auf der linken Seite heraus hebt Mantlik den Ball gefühlvoll in die Nähe des Weidaer Torraumes auf den Kopf von Schmidt (90.+2). So hat dieses Spiel wie auch die gesamte Saison einen würdigen Abschluss gefunden!
Aufstellung:Weida: H. Pohland, Goerler, Gerold (74. Mbuebue), Jagupov, Schumann, Henze, N. Pohland, Leutloff, Hörnig, Wipf, RaffelSpVgg Geratal: Kott, Maleße (46. Keiner), Schmidt, Bärwinkel, Wollenschläger (35. Seyfferth), Heyer, Thorwarth, Kühne, Bischof, Mantlik, Paradies 
Schiedsrichter: Köhler (Tanna)
Zuschauer:155
Torfolge: 1:0 Pohland (19.), 2:0, 3:1 Jagupov (19., 80.), 2:1 Keiner (FE, 72.), 3:2 Paradies (89.), 3:3 Schmidt (90.+2)

SpVgg Geratal II - SC 1903 Weimar II 3:0 (1:0)
Na bitte, es geht doch! Im Zusammentreffen beider Mannschaften Geratals und Weimars blieben alle Punkte im Geratal. Im Sonntagsspiel standen die Zeichen für die Gastgeber günstig, hatten sie doch nur den Trainer als Ersatzmann auf der Bank und in solchen Spielen werfen sich die verbleibenden 11 richtig rein. Hinzu kam die Ruhe und Übersicht von Seyfferth als zentraler Abwehrspieler. Zum guten Ende traf noch der "Auswechsel-Trainer" zum Endstand. Das gibt es nur im Fussball. Dabei musste man in der zweiten Halbzeit noch um das knappe Pausenergebnis fürchten.
Guter Beginn der Heimmannschaft. Hofmann wird von Barchewitz im Strafraum angespielt, der umkurvt clever seinen Gegenspieler und trifft aus drei Metern (1:0, 8.). Das beruhigt jedoch nicht das Gerataler Spiel. Die Gäste spielen flott mit. Lipsius im Gerataler Tor muss zweimal einschreiten, ehe auch der Nachschuss unten rechts bereinigt ist (11.). Das Geschehen wogt hin und her. Ein Weimarer Bein ist vor dem einschußbereiten De Dios Rey nach Blümke-Eichhorns Flanke am Ball (17.). Auf der Gegenseite klärt Barchewitz nach einer Ecke von Wezel (32.) und Lipsius verhindert den Einschlag des Balles von Dönnicke (33.). Als Möller mal in den Raum sprintet und flankt, klärt Torwart Feuerstein vor Blümke-Eichhorn zur Ecke, die aber nichts einbringt (41.).
Die der Halbzeitpause folgenden 20 Minuten gehen an Weimar. Schindler trifft den Kasten nicht (48., 56.) und auch Börmel hat kein Glück. Er trifft mit seinem schönen Direktschuss nur das Lattenkreuz (53.) und verfehlt knapp (56.). Auch eine 100%ige Chance wird nicht genutzt, da sein Schuss geblockt wird und der Nachschuss aus 6 Metern übers leere Tor geht (62.). Dann kommt endlich wieder einmal der Gastgeber über die Mittellinie hinaus. Möller zieht an der Außenlinie entlang, passt auf Blümke-Eichhorn in der Mitte, doch dessen Abschluß geht am Tor vorbei (66.). Bei einem ähnlichen Spielzug wird er in der Mitte vom Verteidiger abgelaufen (68.). Danach klappt es doch. Blümke-Eichhorn erhält den Ball in den Lauf, kann unter Bedrängnis noch auf den mitgelaufenen Möller schieben, der vollendet ins kurze Eck (2:0, 73.). Die Gäste lassen nicht locker. Sengupka zieht aus 20 Metern ab. Der Ball hätte ins obere Eck gepasst, doch Lipsius ist aufmerksam (82.). Börmel ist auf und davon, verzieht jedoch (84.). Die letzten Minuten sind Geratals Stärke. Nach einem sehr guten Einsatz gelingt es Möller, den Ball auf De Dios Rey zu spielen, der scheitert aber an der Fußparade des Weimarer Torwarts (86.). Blümke-Eichhorn trifft das Außennetz (89.). In der Nachspielzeit flankt Möller und im Strafraum kann der eingewechselte Belger mit dem zweiten Kopfstoß den Endstand herstellen (3:0, 90+2).
SpVgg Geratal II: Lipsius, Müller, Gerhardt, Seyfferth, Barchewitz (69. Belger), Möller, Bäuerle, Möller, Blümke-Eichhorn, Hofmann, De Dios Rey, Kellner
SC 1903 Weimar II: Feuerstein, Dummer (46. Grosser), Calenius, Sengupka, Ogrissek, Ryu (75. Schön), Zeissmann, Wezel, Börmel, Dönnicke (59. Rezai), Schindler
Tore: 1:0 Hofmann (8.), 2:0 Möller ( 73.), 3:0 Belger (90+2)
Schiedsrichter: Ruhlig (Wickerstedt)
Zuschauer: 20

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Foto: KFA Mittelthüringen
Die C-Junioren der Spielgemeinschaft Geratal/Gräfenroda holten sich mit 2 Punkten vor Stadtilm und 9 vor Königsee den Staffelsieg. Bemerkenswert die mit Abstand beste Tordifferenz von 61 Toren bei 14 gewonnenen, 2 verlorenen sowie 2 unentschiedenen Spielen. Nils Bellanger wurde darüber hinaus mit 42 Toren überlegener Torschützenkönig dieser Staffel.
Glückwunsch, Jungs!

SpVgg Geratal – SC 1903 Weimar 5:1 (2:0)
(kda) Alles entschieden, nach vorne geht nichts mehr, Platz 3 ist auch sicher! Völlig entspannt kann man zum letzten Saisonspiel in Weida aufspielen. Danach sah es zumindest in den Anfangsminuten des Spiels gegen Weimar, mit denen die Gerataler schon immer ihre Probleme hatten, nicht aus. Lag es an der drückenden Schwüle, war die Niederlage in Eisenberg noch in den Köpfen? Weimar zeigte viel, zu viel Präsenz vor dem Kott- Tor. Nur gelegentlich vermochten sich die Hausherren bis zum gegnerischen Tor durchspielen. In der 19. Minute wurde Thorwarth durch einen Pass in die Schnittstelle freigespielt – er scheiterte jedoch mit einem zu schwachen Abschluss. Der folgende Spielaufbau der Weimarer wurde durch Heyer unterbrochen, seine Flanke erreichte den Kopf Thorwarths zum Führungstor. Weimar ließ sich nicht entmutigen, erarbeitete sich weitere Möglichkeiten. Rosenthal scheiterte um Zentimeter mit dem Kopf (24.), ein Missverständnis zwischen Kott und Dobrocki brachte Laue an der Strafraumgrenze in Ballbesitz, sein Lupfer prallte an die Latte (36.). Für Ruhe im Gerataler Spiel hätte Mantliks Tor führen können – eben noch mit in der Defnsive, wurde er über links lang geschickt, spielte mit Wollenschläger Doppelpass und drückte den Ball aus spitzem Winkel in das lange Eck (42.). Als nach der Pause der Anschlusstreffer fiel – die Gerataler brachten den Ball auf ihrer rechten Defensivseite nicht unter Kontrolle, über mehrere Stationen kam der Ball zu Laue, im Strafraum umkurvte er mehrere „Slalomstangen“ und vollendete – war schon Arges zu befürchten. Doch der Gerataler Kampfgeist wie auch die durch den Gewitterregen aufkommende Frische machte die Hausherren munter. Es war jetzt plötzlich ein anderes Spiel, mit zahlreichen Gerataler Chancen, woraus der zu hoch ausfallende Sieg resultierte. Sicher war Thorwarths zweiter Treffer zum 3:1 kurz nach dem Weimarer Anschluss, Kott fing einen Ball ab, leitete mit einem weiten Ball auf Mantlik den Angriff ein, der quer auf den mitgelaufenen Throwarth spielte, mit entscheidend – von der Präsenz der Gäste war nichts mehr zu sehen. Jetzt lief auch das gewohnte Spiel der Huck- Schützlinge. Man ließ den Gegner kommen um Räume für die Konter zu haben, und diese wurden weitestgehend genutzt – erfolgreich, wie das Endergebnis es ausdrückt. Fast immer war Mantlik daran beteiligt, entweder als Ballbehaupter und Wartender auf Nachrücker, so beim vierten Treffer als er Maleße in das Spiel mit einbezog, dieser sich aber nicht traute mit rechts zu vollenden und noch mal auf Thorwarth (4:1, 81.) ablegte, oder selbst als Torschütze (5:1). Ende gut, alles gut – lässt sich sowohl für dieses Spiel als auch die gesamte Saison konstatieren.
Aufstellung:SpVgg Geratal: Kott, Behr, Dobrocki (74. Maleße), Schmidt, Bärwinkel, Wollenschläger, Heyer (71. Kühne), Thorwarth, Bischof, Mantlik (84. Rinn), ParadiesSC 1903 Weimar: Feuerstein, F. Sachs, Neubauer, B. Sachs, Pabst, Andris, Trinkler, Rosenhan, Laue, Schmidt-Barbo (66. Boy), Granert
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Linß( Burgkunstadt)
Torfolge: 1:0, 3:1, 4:1 Thorwarth (20., 57., 81.), 2:0, 5:1 Mantlik (42., 83.), 1:1 Laue (47.)

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