SpVgg Geratal – FC Steinbach-Hallenberg 7:1 (4:0)
(kda) Im vorerst letzten Vorbereitungsspiel auf die neue Verbandsligasaison scheint das Gerüst der Mannschaft gefunden – zumindest was die Formation der Gerataler in der ersten Halbzeit betrifft, und auch mit den vollzogenen Wechsel in der zweiten Hälfte war kein Leistungsabfall sichtbar.  Das war schon sehr anschaulich was die Spielanlage betrifft und auch die Offensivqualität. Die Art und Weise wie gegen den zwar unterklassigen aber durchaus mit gutem Spielerpotenzial ausgestatteten Gast operiert wurde, wie immer wieder Mantlik die Fäden und entscheidenden Pässe spielend zog, erreichte ein gutes Verbandsliganiveau. Freilich blieb wieder die eine oder andere Chance liegen, aber das ist man ja schon von der Spielvereinigung gewohnt. Entscheidend ist, dass ausreichend Möglichkeiten erspielt werden, wenn rund 50% zu Toren führen und „hinten zu Null“ gespielt wird, gewinnt man!Bei brütender Hitze sahen die arg wenigen Zuschauer dennoch keinen Sommerfußball, was für die Fitness beider Mannschaften sprach. Von Beginn an ergriffen die Einheimischen das Zepter, hatten durch Thorwarth mit Kopfball nach Mantlik-Flanke auch die schnelle Führung, und ließen danach einiges liegen (13., Mantlik verpasst eine halbhohe Thurau-Eingabe und Heyer jagt den „2.“ Ball drüber; Thorwarth scheitert gleich zweimal am Steinbacher Torwart; Schmidt jagt aus 20 Meter einen Freistoß an den Pfosten). Bei dem ersten ernsthaften Versuch der Gäste kommt es zu einem Handspiel im Gerataler Strafraum – Bradsch pariert (25.). Quasi im Gegenzug spielt Mantlik Thorwarth den Ball in die gegnerische Schnittstelle – diesmal lässt er sich diese Gelegenheit nicht nehmen. Und so rollt das Gerataler Spiel. Hinten nichts zulassen, organisierter Aufbau, mal mit Kurzpassspiel, mal mit Diagonalpässen hält man den Gegner in Schach. Lediglich Menzˋs Distanzschuss (35.) erfordert die Aufmerksamkeit von Bradsch.Umfangreich umbesetzt spielte man dann die 2. Halbzeit ebenfalls souverän herunter, auch wenn sich die Gäste nun öfters in der Gerataler Hälfte aufhielten. Kott musste in der 50. Minute ein Holland-Moritz Geschoss fausten, aber zu dem Zeitpunkt hatte Kühne schon alles klar gemacht. Sehenswert sein Alleingang zum sechsten Tor! Keiner, in der ersten Spielhälfte noch in der Defensive agierend und das vierte Tor durch einen Vorstoß über die linke Außenbahn erzielend, markierte den Gerataler Schlusspunkt aus angestammter Position. Schön für die Gäste, dass sie ihr Spiel wenigstens noch mit einem Treffer belohnen konnten – Menz nutzte eine nicht funktionierende Abseitsstellung aus und ließ Kott keine Chance. 
Aufstellung:Spvgg Geratal: Bradsch, Kott, Behr, Kohlschmidt, Schmidt, Wollenschläger, Heyer, Keiner, Thorwarth, Thurau, Bischof, Mantlik, Altendorf, Linse, Seyfferth, Kühne, CizekFC Steinbach-Hallenberg: P. Holland-Moritz, Fischer, Dumitrascu, Teske, Dumitra, Menz, K. Holland-Moritz, Kirchner, Wahl, König, Volkmar, R. Holland-Moritz, Klee, Ullrich, Stegmann
Schiedsrichter: Wittler (Suhl)
Zuschauer: viel zu wenig
Torfolge: 1:0, 3:0 Thorwarth (4., 34.), 2:0 Mantlik (26.), 4:0, 7:0 Keiner (45., 72.), 5:0, 6:0 Kühne (47., 63.), 7:1 Menz (87.)

SpVgg Geratal 1 - FC Rot-Weiß Erfurt U 19 2:2 (2:1)
Das das Chaos beim RWE noch nicht ganz überwunden ist, zeigte die Tatsache, dass im Betreuerteam der "Reserve" der Regionalligamannschaft keiner dabei war, der den Elektronischen Spielbericht des dfb bedienen konnte. Abgesehen davon zeigte das Spiel, daß es sowohl beim Gastgeber als auch bei den Gästen noch Abstimmungsbedarf gibt, zumal die SpVgg noch nicht mit dem kompletten Spielerstamm ihrer 1.Mannschaft antrat, Spieler getestet und zur Halbzeit die halbe Mannschaft gewechselt wurde. Besonders letzteres machte sich logischerweise im Spielfluß bemerkbar.
Die jungen Erfurter hatten einige Schnelligkeitsvorteile, so, als auf der rechten Seite Wiegel schon die Möglichkeit zum Abschluß hatte, stattdessen musste erst der Nachschuss helfen (0:1, 12.). Aber fast schon im Gegenzug die bekannte Gerataler Kombination - lang auf Thorwarth, der auf und davon, quer zur Mitte zu Thurau, der flach einschob (1:1, 13.). Geratal rückte weit auf, stellte die Gäste schon im vorderen Mittelfeld und versuchte, die Anspiele auf die schnellen Außenspieler der Gäste, hervorzuheben Göllnitz auf rechts, zu verhindern. Nicht alle langen Zuspiele auf Thorwarth kamen an, mehrere Male war der mitspielende Torwart Henning vor ihm am Ball. Thurau agierte aussichtsreich zu zögerlich, noch bedrängt ging sein Torschuß knapp daneben (22.). Auch König im Gerataler Tor spielte mit und entlockte mit seinen Dribblings im eigenen Strafraum gegen Angreifer bei den Zuschauern mehrfach ein Ah, Oh, und auch Au. Aber alles ging gut. Er hatte gegen Göllnitz reaktionsschnell gerade noch den Fuß draußen (26.). Mantlik zog im Mittelfeld die Fäden, behauptete den Ball und bediente Schleicher, dem das Spielgerät jedoch versprang (30.). Wieder ein langer Pass von Bischof punktgenau in den Lauf von Thorwarth, der in letzter Minute von einem Verteidiger am Torschuß gehindert werden konnte (32.). Als sich Kohlschmidt durch mehrere Gegenspieler durchsetzte und Thorwarth in der Spitze bediente, wurde dessen schneller Abschluß vom Torhüter abgeblockt, doch Mantlik war zur Stelle (2:1, 33.).
Zur Pause wechselten beide Mannschaften den halben Kader aus, so daß sich die Spieler erst finden mussten. Der Knacks im Spiel war deutlich. Besonders Mantlik fehlte. Dennoch gab es sehenswerte Szenen. Schmidt spielte einen Klassepass auf Thorwarth, doch ein Verteidiger klärte (49.). Gießler, für König ins Tor gekommen, hatte einige brenzlige Momente zu überstehen. In einen zu kurzen Rückpass spritzte Bonk und schon stand es 2:2 (58.). Später rettete Gießler gegen den durchgebrochenen Willkommen (70.) und verkürzte dessen Einschusswinkel, so dass der Ball neben das Gehäuse ging (78.). Bei einem Abwurf auf Schmidt kam dieser nicht dem Ball entgegen, so daß Schmidt nach einer Schaltsekunde nur mit Foulspiel klärte. Der Schieri gab Freistoß am Strafraumeck, er hätte aber auch auf Strafstoß entscheiden können (80.). Gießler reagierte nochmals reaktionsschnell und sicherte das Ergebnis (82.). Die Gastgeber hatten ebenfalls ihre Möglichkeiten, doch Thorwarth schoß dem eingewechselten Szalkai direkt in die Arme (76.) und der wuchtige Kopfball durch Oehrig nach einem Eckball verfehlte knapp das Ziel (79.).
SpVgg Geratal: König, Kohlschmidt, Schmidt, Wollenschläger, Schleicher, Seyfferth, Thorwarth, Gromm, Thurau, Bischof, Mantlik, (Gießler, Altendorf, Linse, Heinze, Jaekel, Oehrig
RWE: Henning, Szalkei, Roschlaub, F.Wiegel, J.Wiegel,Spahija, Willkommen, Hauroth (?), Göllnitz, Bonk, Aquilar, Petzold, Schnimarkl (?), Meier, Kaplan, Bojecevic (?), Baerwolf, Hausdörfer,
Vogt,
Tore: 0:1 ? (12.), 1:1 Thurau (13.), 2:1 Mantlik (33.), 2:2 Bonk (58.)
Schiedsrichter: Drößler
Zuschauer: 80

Spvgg Geratal – FC Erfurt- Nord 2:1 (2:1)
(kda) Der Anfang ist gemacht – mehr lässt sich objektiv nicht einschätzen! Beide Mannschaften absolvierten aus dem vollen Vorbereitungstraining heraus bei hochsommerlichen Temperaturen dieses Spiel vordergründig unter dem Aspekt, das Personal was zur Verfügung stand zu testen. Bei den Geratalern wurden diesbezüglich gleich sieben „Neue“ mit unterschiedlichen Einsatzzeiten einer Belastung unterzogen. Dass da noch nicht alles abgestimmt ist, ist verständlich. Daher war die erste Halbzeit, in der mehr oder weniger das Stammpersonal aufgeboten war, die anschaulichere und halt auch effektivere. Aus einer sicheren Defensive heraus, hier muss noch ein adäquater Ersatz für Dobrocki gefunden werden, entwickelten die Mantlik und Co. das gewohnte Spiel nach vorne. Was Altendorf über die rechte Außenbahn an Offensivgeist entwickelte, lässt hoffen, dass der junge Mann hier ein fester Bestandteil werden kann. Einen seiner Vorstöße mit flacher Eingabe auf Mantlik verpasste dieser knapp (13.), den immer noch „heißen“ Ball brachte Thorwarth nicht im Kasten unter. Zwei Minuten später schickte Mantlik selbigen zentral, hier zeigte Thorwarth seine Abgebrühtheit. Als dann eine Heyer-Ecke von dem Erfurter Weichert ins eigene Tor geköpft wurde (28.), schien es ein geruhsamer Sommerfußball zu werden. Das dachten wohl auch einige Gerataler als sie Kolpar knapp hinter der Mittellinie zu einem Solo ansetzen ließen. An fünf ! Leuten furschtelte er sich bis vor das Kott-Tor und ließ ihm keine Chance (41.). In der zweiten Halbzeit wurde bei beiden Mannschaften ständig ein- und ausgewechselt, was unter dem Aspekt des Spieles nachvollziehbar aber selbigem nicht förderlich war. Da die Erfurter nicht so stark wie im Winter operierten, lagen die Möglichkeiten zu weiteren Toren eher auf der Gerataler Seite. Auf einer hohen Grundschnelligkeit von Thurau und auch der jungen Spieler basierend, wurden über die Flügel immer wieder Möglichkeiten erarbeitet. Schleicher, Gromm und vor allem Heinze wurden wechselseitig hier gefordert und lassen, auch wenn es hier noch keine weiteren Torerfolge zu registrieren gab, für die Zukunft hoffen.
Aufstellungen:Spvgg Geratal: Kott, Bradsch, Altendorf, Behr, Linse, Bärwinkel, Heyer, Keiner, Seyfferth, Thorwarth, Mantlik, Paradies, Schleicher, Jaekel, Gromm, Heinze, ThurauFC Erfurt Nord: Geoacas, Mittelbach, Lugmeier, Menz, Decker, Wolfersdorf,Dötsch, Kolpar, Thiele, Weichert, Stolpe, Pham, Roder, Kliem, Metschulat, Ahmad
Schiedsrichter: Keith (Arnstadt)
Zuschauer: 70
Torfolge: 1:0 Thorwarth (15.), 2:0 Weichert (28., ET), 2:1 Kolpar (41.)

SpVgg Geratal – FSV Grün-Weiß Stadtroda 8:2 (4:2)
(kda) Auch wenn die Gäste nicht unbedingt den Maßstab darstellten, der in der Verbandsliga gefordert sein wird, war das Spiel der Spielvereinigung schon sehr aufschlussreich, denn von den eingesetzten 14 Spieler waren lediglich 5 aus dem engeren bzw. erweiterten Stamm des Vorjahres! Eine nahezu völlig neu zusammengestellte Defensive und  Heyer als „Sechser“ mussten sich finden und taten das auch mit 3 – 4 Ausnahmen überzeugend. Mantlik führte gewohnt gekonnt die Offensive an, setzte immer wieder beide Außenbahnen (Thurau, Altendorf) wie auch die Zentralen (Möller und Heinze) ein und steuerte selbst 3 Tore zu diesem hohen Sieg bei. Für den Trainer werden sich aus diesem Spiel genügend Informationen ergeben haben wie sich die Neuen in die Verbandsligamannschaft integrieren lassen können.Die Gäste gingen nach einer nicht konsequent abgewehrten Ecke in Führung (12.). Doch quasi im 2-Minuten-Takt zwischen der 20. und 26. Minute machten die Gerataler aus dem Rückstand einen 2-Tore-Vorsprung. Mantlik holte sich in der eigenen Hälfte den Ball, spielte mit Altendorf Doppelpass und erzielte aus spitzem Winkel den Ausgleich. In der 22. Minute spielten sich Gromm und Altendorf über links frei, die Eingabe setzte Heyer knapp über das Tor. Wieder zwei Minuten später hinterließ Heinze die Stadtrodaer Abwehr, seine scharfe, flache Eingabe drückte Altendorf über die Linie und in der 26. Minute ist Möller nach einer von rechts geschlagenen Ecke mit Kopfballverlängerung auf die linke Torraumecke Nutznießer dieser Aktion. Einen langen Pass der Gäste unterschätzt Seyfferth, kommt auch nicht mehr an den durchlaufenden Best heran und so konnten die Gäste wieder verkürzen. Sie machten sich diese Verbesserung aber quasi im Gegenzug wieder zunichte – Thurau zog einen seiner bekannten Flügelläufe an, die scharfe Eingabe sprang von Jacob ins eigene Tor.In der zweiten Spielhälfte brauchte es einige Zeit bevor die Gerataler Angriffsmaschinerie wieder funktionierte. Aber dann mit aller Macht. Immer wieder, wie vom Trainer gefordert, über die Außenbahnen mit Grundlinienspiel und Ein- bzw. Rückgaben fielen noch vier weitere Tore. Wie anfangs schon geschrieben – den hohen Sieg nicht überbewerten, dennoch lässt die Art und Weise wie diejenigen, die hier auf Gerataler Seite mitgespielt haben, die taktische Linie des Trainers umgesetzt haben, für die Saison hoffen.
Aufstellungen:SpVgg Geratal: Kott, König, Altendorf, Kohlschmidt, Langguth, Heyer, Heinze, Möller, Seyfferth, Gromm, Thurau, Mantlik, Martin Kellner, LinseFSV Grün-Weiß Stadtroda: Paul, Padutsch, Jacob, Schwarz, Poekel, Klinger, Best, Menzel, Fuchs, Wollnitzke, Schröder, Pawlak, Richter, Hoffesommer
Schiedsrichter: Annemüller (Nahetal-Waldau)
Zuschauer: 50
Torfolge: 0:1 Poekel (12.), 1:1 Mantlik (20.), 2:1 Altendorf (24.), 3:1 Möller (26.), 3:2 Best (31.), 4:2 Jacob (32., ET), 5:2, 6:2 Altendorf (65., 75.), 7:2, 8:2 Mantlik (76., 78.)

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