Verbandsliga, 3. Spieltag

SG FC Thüringen Weida – Spvgg Geratal 1:2 (1:1)
(kda) Irgendwie ist dieses Spiel schwer einzuordnen. Auf der einen Seite von den Geratalern sehr souverän geführt, neben den zwei Auswärtstoren noch mindestens drei „Hochkaräter“ herausgespielt, um andererseits teilweise „vogelwild“ die Gastgeber zu Chancen einzuladen. Schlussendlich verdient gewonnen, aber auch eine mächtige Portion Glück brauchend, um mit den drei Punkten nach Hause fahren zu können! Sei es wie es sei, letzteres zählt, und das hat einen erfolgreichen Saisonauftakt gebracht.Just als sich die Mannschaften aufeinander eingestellt, die Gastgeber mit zwei Kopfballversuchen wie auch die Gäste mit einem Schmidt-Freistoß die Lage des gegnerischen Tores sondiert hatten, führte so eine vogelwilde Gerataler Einlage zur Führung der Weidaer. Ein Eckball konnte nicht entscheidend geklärt werden und nach Bing-Bong-Effekt kam der Ball zu Urban, der ihn ins Tor beförderte (18.). Trainer Huck:“Wir haben 90% vom Spiel, liegen aber zurück.“ Aus dieser optischen Überlegenheit fruchtete endlich dann auch mal eine spielerische – zentimetergenau wurde Thurau in der Spitze angespielt und er zeigte das, was ihn in Ilmenau ausgezeichnet hat, Kaltschnäuzigkeit im Eins-zu-Eins gegen den Torwart (24., 1:1). Jetzt wurde es ein richtig gutes Verbandsligaspiel. Die Gastgeber zeigten sich immer wieder gefährlich, so mit einem Distanzschuss ans Lattenkreuz (34.) oder einem Freistoß von Leutloff, den Kott noch über die Latte lenken konnte. In dieser Zeit mussten die Gerataler ihre Defensivqualitäten gut unter Beweis stellen und waren nur noch darauf bedacht, mit dem Remis in die Halbzeit zu gehen. Ähnlich das Bild zu Beginn der zweiten Spielhälfte. Eine Riesenportion Glück in der Aktion um die 55. Minute. Wieder einmal wurde ein Ball in der Vorwärtsbewegung verloren, die Gastgeber zogen einen schnellen Angriff auf und beendeten ihn mit einem straffen, flachen Schuss. Der flatternde Ball fand den Weg durch alle Abwehrspieler, irgendwie hatte Kott noch ein Körperteil an diesem und lenkte so das Objekt an die Latte. In dem Streben der Gastgeber um die Führung, hier warfen sich im wörtlichen Sinne vor allem Bischof und Keiner entgegen, ergaben sich nun aber Konterräume für die Gäste. Eine davon nutzte Thorwarth als er ein Anspiel in die Spitze nutzte (60.). Eine noch komfortablere Situation, rechts und links waren mit ihm Heyer und Mantlik mitgelaufen, ließ er eigensinnig liegen (61.), und damit auch die Möglichkeit etwas Ruhe in das Spiel zu bringen. Das gelang auch Mantlik nicht, der in der 85. Minute über links in den Strafraum eindrang und versuchte den Torwart zu tunneln, wie auch Kühne, der in der Nachspielzeit nach einer Kombination über Mantlik, Thorwarth am langen rechten Pfosten stehend, den Ball nicht über die Linie brachte. So war der Schlusspfiff des souverän leitenden Schiedsrichters für die Gerataler die Erlösung. 
Aufstellungen: SG FC Thüringen Weide: Haase, Gerold, Kolnisko, Schumann, Henze (79. Wetzel), Pohland, Urban, Leutloff, Raffel, Schumacher (66. Szudra), SeibtSpvgg Geratal: Kott, Behr, Kohlschmidt (46. Linse), Schmidt, Wollenschläger, Heyer (71. Kühne), Keiner, Thorwarth, Thurau (81. Altendorf), Bischof, Mantlik 
Zuschauer: 85
Schiedsrichter: El-Hallag (Jena)
Torfolge: 1:0 Urban (18.), 1:1 Thurau (24.), 1:2 Thorwarth (60.)
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