Verbandsliga, 1. Spieltag

SV SCHOTT Jena – Spvgg Geratal 1:1 (1:1)
(kda) Neue Saison – altes Leid! Drückend überlegen, dem Gastgeber so gut wie keine Chance auf einen Torerfolg lassend, hat es leider nur zu einem Punkt beim Oberliga-Absteiger gereicht. Aus einer zweistelligen Zahl an verheißungsvollen Möglichkeiten wurde lediglich eine von der Spielvereinigung veredelt, sogar ein Strafstoß nicht im gegnerischen Tor untergebracht. Das war bzw. ist für ein Verbandsligaspiel eindeutig zu wenig! Andererseits gestattete man durch gleich mehrere Fahrlässigkeiten das Gegentor. Doch der Reihe nach.Nach einer ca. 20 minütigen Findungsphase beider Mannschaften kam langsam in das Gerataler Spiel Struktur und damit auch Chancen. Mantlik verzog nach einem Keiner-Einwurf (26.), Bischof´s Kopfball nach Heyer-Ecke (29.) verfehlte ebenso das Ziel wie Heyer´s Freistoß (31.). Dann die beiden spielentscheidenden Situationen. Paradies flankt von rechts, der Jenenser Torwart unterläuft diese, hinter ihm wird Thorwarth unfair am Torschuss gehindert – Strafstoßpfiff! Der Behinderte tritt selbst zum Vollzug an, knallt den Ball aber an die Latte (32.). Quasi im Gegenzug klärt zunächst Behr nicht energisch genug, die Schottianer kommen wieder in Ballbesitz und ein weiterer Gerataler versucht an der Strafraumgrenze zu klären. Behinderung, Freistoß, Mauerstellen durch Kott – doch der Ball findet, durch Jünemann getreten, das aufgetane Loch in selbiger – keine Chance für den Keeper (34.). Anstatt selbst in Führung zu gehen, lag man nun plötzlich hinten. Zum Glück nicht lange. Schon zwei Minuten später war Bischof nach einem Keiner-Einwurf und Kopfballverlängerung am langen Pfosten zur Stelle zum Asugleich. Und nur kurz darauf eine ähnliche Situation – hier hatte aber Heyer Pech, dass bei seinem abschließenden Schussversuch der Ball vom Innenpfosten dem Torhüter genau in die Arme sprang. Ähnlich gestaltete sich die zweite Spielhälfte. Der Gastgeber war insgesamt einmal vor dem Kott-Tor (58.), begünstigt durch einen katastrophalen Querpass der Hintermannschaft während des eigenen Spielaufbaus. Ansonsten wieder mindestens eine Handvoll Möglichkeiten der Gäste. Entweder die Kopfbälle Keiner´s (57.) und Bischof´s (72.) verfehlten ihr Ziel oder die flach über Kombinationen herausgespielten Chancen, 67. und 73. Mantlik-Kühne, brachten etwas zählbares ein. Auch fehlte es Kühne in der 82. Minute am letzten Durchsetzungsvermögen. Die freilich ob der zahlreichen Wechsel und Behandlungspausen, die Gastgeber schienen konditionell arg gebeutelt, viel zu kurz bemessene Nachspielzeit brachte zwar Paradies noch einmal in Position, doch wenn der Schiedsrichter auch noch länger hätte nachspielen lassen, an diesem Tag wäre ein weiterer Gerataler Torerfolg eher fraglich gewesen.
Aufstellung:SV SCHOTT Jena: Götze, Kellermann (69. Ziermann), Voigt (56. Wiswe), Neugebauer, Held, Sturm, Buckler, Jünemann, John (77. Schwaiger, Arnold, KreikampSpvgg Geratal: Kott, Altendorf (46. Bärwinkel), Behr, Wollenschläger, Heyer (63. Kühne), Keiner (81. Thurau), Thorwarth, Schmidt, Bischof, Mantlik, Paradies
Schiedsrichter: Rauner (Greiz)
Zuschauer: 41!!! 
Torfolge: 1:0 Jünemann (34.), 1:1 Bischof (36.)
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