Verbandsliga, 29. Spieltag

SpVgg Geratal – SC 1903 Weimar 5:1 (2:0)
(kda) Alles entschieden, nach vorne geht nichts mehr, Platz 3 ist auch sicher! Völlig entspannt kann man zum letzten Saisonspiel in Weida aufspielen. Danach sah es zumindest in den Anfangsminuten des Spiels gegen Weimar, mit denen die Gerataler schon immer ihre Probleme hatten, nicht aus. Lag es an der drückenden Schwüle, war die Niederlage in Eisenberg noch in den Köpfen? Weimar zeigte viel, zu viel Präsenz vor dem Kott- Tor. Nur gelegentlich vermochten sich die Hausherren bis zum gegnerischen Tor durchspielen. In der 19. Minute wurde Thorwarth durch einen Pass in die Schnittstelle freigespielt – er scheiterte jedoch mit einem zu schwachen Abschluss. Der folgende Spielaufbau der Weimarer wurde durch Heyer unterbrochen, seine Flanke erreichte den Kopf Thorwarths zum Führungstor. Weimar ließ sich nicht entmutigen, erarbeitete sich weitere Möglichkeiten. Rosenthal scheiterte um Zentimeter mit dem Kopf (24.), ein Missverständnis zwischen Kott und Dobrocki brachte Laue an der Strafraumgrenze in Ballbesitz, sein Lupfer prallte an die Latte (36.). Für Ruhe im Gerataler Spiel hätte Mantliks Tor führen können – eben noch mit in der Defnsive, wurde er über links lang geschickt, spielte mit Wollenschläger Doppelpass und drückte den Ball aus spitzem Winkel in das lange Eck (42.). Als nach der Pause der Anschlusstreffer fiel – die Gerataler brachten den Ball auf ihrer rechten Defensivseite nicht unter Kontrolle, über mehrere Stationen kam der Ball zu Laue, im Strafraum umkurvte er mehrere „Slalomstangen“ und vollendete – war schon Arges zu befürchten. Doch der Gerataler Kampfgeist wie auch die durch den Gewitterregen aufkommende Frische machte die Hausherren munter. Es war jetzt plötzlich ein anderes Spiel, mit zahlreichen Gerataler Chancen, woraus der zu hoch ausfallende Sieg resultierte. Sicher war Thorwarths zweiter Treffer zum 3:1 kurz nach dem Weimarer Anschluss, Kott fing einen Ball ab, leitete mit einem weiten Ball auf Mantlik den Angriff ein, der quer auf den mitgelaufenen Throwarth spielte, mit entscheidend – von der Präsenz der Gäste war nichts mehr zu sehen. Jetzt lief auch das gewohnte Spiel der Huck- Schützlinge. Man ließ den Gegner kommen um Räume für die Konter zu haben, und diese wurden weitestgehend genutzt – erfolgreich, wie das Endergebnis es ausdrückt. Fast immer war Mantlik daran beteiligt, entweder als Ballbehaupter und Wartender auf Nachrücker, so beim vierten Treffer als er Maleße in das Spiel mit einbezog, dieser sich aber nicht traute mit rechts zu vollenden und noch mal auf Thorwarth (4:1, 81.) ablegte, oder selbst als Torschütze (5:1). Ende gut, alles gut – lässt sich sowohl für dieses Spiel als auch die gesamte Saison konstatieren.
Aufstellung:SpVgg Geratal: Kott, Behr, Dobrocki (74. Maleße), Schmidt, Bärwinkel, Wollenschläger, Heyer (71. Kühne), Thorwarth, Bischof, Mantlik (84. Rinn), ParadiesSC 1903 Weimar: Feuerstein, F. Sachs, Neubauer, B. Sachs, Pabst, Andris, Trinkler, Rosenhan, Laue, Schmidt-Barbo (66. Boy), Granert
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Linß( Burgkunstadt)
Torfolge: 1:0, 3:1, 4:1 Thorwarth (20., 57., 81.), 2:0, 5:1 Mantlik (42., 83.), 1:1 Laue (47.)
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