FC An der Fahner Höhe – SpVgg Geratal 1:0 (0:0)
(kda) Auch nach dem letzten Spiel der Saison 2018/19 bleibt das Fazit zu ziehen, dass die Spielvereinigung die beste Platzierung  seit Zugehörigkeit zur höchsten Thüringer Spielklasse erreicht hat. Leider muss auch konstatiert werden, dass man die wohl einmalige Chance, basierend auf einer hervorragenden Hinrunde, auf den Titel des Thüringenmeisters nicht genutzt hat. Die Ursache dafür liegt nicht an der Defensive, denn mit nur 26 Gegentoren war dieser Mannschaftsteil stabil wie nie zuvor, wurde der Verlust von Dobrocki vor der Saison und Bärwinkel und Wollenschläger während der Saison hervorragend kompensiert. Er liegt an der teilweisen katastrophalen Chancenverwertung, speziell in der Rückrunde. Da sollten auch nicht 61 Tore und damit die zweitbeste Offensive der Liga hinweg täuschen. Fakt ist, das die notwendigen Punkte dadurch liegen gelassen wurden. So auch im letzten Spiel.In einem insgesamt ausgeglichenen Spiel mit ausgeglichenem Chancenanteil waren eben auch hier die Busse-Schützlinge besser. Von ihren fünf, sechs Hochkarätern nutzten sie eine kurz nach der Pause. Mantlik verlor nach einer foulwürdigen Situation an der linken Seitenlinie in des Gegners Hälfte den Ball, ein Diagonalpass auf Preller und dessen scharfe Eingabe konnte Bischof nicht entscheidend klären, so dass der Ball schlussendlich Krumbein vor die Füße sprang und dieser aus 12 Meter Kott keine Chance ließ. Davor und danach konnten die Gäste die eine oder andere Möglichkeit klären oder hatten einfach nur Glück. So, als Preller aus 5 Meter frei vor dem Tor verzog (60.), oder als in der 93. Minute nach einem Rettungsversuch Giesslers der Ball von der Mittellinie an den Pfosten statt ins verwaiste Tor geschossen wurde.Auf Gerataler Seite wären in der ersten Spielhälfte die Versuche von Altendorf, dessen Schuss noch abgeblockt wurde (8.), das allein auf den Torwart Zulaufen von Heyer, aber nicht an selbigen Vorbeikommen (28.) und mehrere Distanzschüsse von Braunschweig zu vermerken. Bischofs Kopfball aus Nahdistanz (63.), wieder ein Distanzschuss Braunschweigs (71.) und sein Versuch aus Nahdistanz in der 90. Minute nach guter Vorarbeit Altendorfs über die linke Seite, wie auch Altendorf selber (91.) brachten auch in der zweiten Halbzeit nichts zählbares.
Aufstellung:FC An der Fahner Höhe: Notas, Kruse, Lischke, Kupke, Winge, Pham, Preller, Krumbein, Billeb, Aliyev, MachtsSpVgg Geratal: Kott (63. Giessler), Altendorf, Behr, Schmidt, Linse, Heyer (71. Thurau), Thorwarth, Schleicher (46. Seyfferth), Braunschweig, Bischof, Mantlik
Schiedsrichter: Stollberg (Mühlhausen)
Zuschauer: 115
Torfolge: 1:0 Krumbein (53.)

ZFC Meuselwitz 2 – SpVgg Geratal 2:0 (1:0)
(kda) Zwei Spieltage vor dem Saisonende ist die Entscheidung gefallen – die Spielvereinigung hat die beste Platzierung seit dem Aufstieg in die Verbandsliga mit dem Vizemeister errungen. Leider bleibt aber auch zu konstatieren, dass man mit dem Kampf um die Meisterschaft nichts mehr zu tun hat. Daher gilt dem Ortsnachbarn der Glückwunsch!Dass diese Konstellation so ist, lag im Spiel bei der Zweitvertretung des Regionalligisten nicht am Spiel bzw. dem Willen der Gerataler, sondern wie so oft an der Effektivität. Ihre Spielanlage war gut, nahezu über die gesamte Zeit hinweg versuchten die Gerataler zum Torerfolg zu kommen, am Ende ergab sich ein Chancenverhältnis von 13 zu 4 für sie. Doch während die Gastgeber zwei davon nutzen konnten, blieb es bei den Gästen bei Null, selbst ein Foulstrafstoß blieb ungenutzt. Und da sich diese Uneffektivität über die gesamte Rückrunde hinzieht, war am Ende nicht mehr drin.Allein bevor die Zipsendorfer ihren ersten Torschuss ansetzen konnten (May, 23.) hatten Kühne, nachdem Paradies den Ball mit energischem Dribbling in die gegnerische Hälfte trieb, in der 2. Minute die erste Möglichkeit. Braunschweig jagte eine zu kurz abgewehrte Ecke über das Tor (9.), Thorwarth traf mit zwei Kopfbällen (10., 11.) aus guter Position das Tor nicht und wieder Braunschweig verfehlte mit einem Distanzschuss (15.). So nach der 30. Minute verflachte der Gerataler Angriffsdruck etwas – nachvollziehbar bei den ungewohnten sommerlichen Temperaturen – und das nutzte die Heimmannschaft aus. Nach einem Fehlabspiel an derem Strafraum wurde der Ball schnell und diagonal auf die linke Seite gespielt, Bartsch behauptete sich an der linken Grundlinie, sein Schuss konnte Kott noch abwehren, gegen den Nachschuss von Hoffmann von der anderen Seite aber nicht mehr (36.). Damit war der bisherige Spielverlauf auf den Kopf gestellt.Das Gleiche in der zweiten Hälfte. Nach Möglichkeiten von Thorwarth, jeweils sehr gute Kopfballsituationen in der 51. und 54. Minute, einem Schuss von Mantlik (53.) und einem Nachschuss von Bischof im Anschluss des zweiten Thorwarth- Kopfballs, die teils das Tor verfehlten oder noch abgeblockt wurden, konnte selbst ein Foulstrafstoß – Thorwarth wurde beim Versuch den einheimischen Torwart zu umspielen von diesem von den Beinen geholt – von Schmidt nicht genutzt werden (57.). Davon unbeeindruckt drängten die Gerataler weiter auf den Ausgleich. Doch weder Brandl und im Nachschuss Thorwarth (67.) noch Kühne (71.) brachten diesen zustande. Und so kam es wie es meistens kommt, im Bemühen, vorne noch etwas zu reißen, bieten sich Konterchancen an. Eine nutzten die Gastgeber. Über ihre rechte Seite gelang gegen Schmidt eine präzise Eingabe und Dörfer ließ Kott aus Nahdistanz keine Chance. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass Kott in der Nachspielzeit noch ihren dritten Treffer verhinderte.Nach dem Spiel gab es lange lange Gesichter wegen des Spielausgangs an sich und des Nichterreichens des selbst gesteckten Zieles, doch auch aufmunterte Worte des Trainers und des Vorstandes ob des Erreichten unter Beachtung der Verletzungs- und Personalsituation in der Rückrunde. Jetzt gilt es, die letzten beiden Spiele mit einem für jeden selbst befriedigenden Ausgang zu bestreiten, um die neue Saison mit freiem Kopf angehen zu können.
Aufstellung:ZFC Meuselwitz 2: Freyer, Oehler, Schwarzer (46. Dörfer), Bartsch, Zobelt, Strobl, Hoffmann, Starke, Pitschel, Schirmer, May (65. Geenen)SpVgg Geratal: Kott, Altendorf (31. Linse), Behr, Schmidt, Heyer (46. Mantlik), Brandl, Thorwarth, Kühne, Braunschweig (84. Schleicher), Bischof, Paradies 
Schiedsrichter: Drobe (Hermsdorf)
Zuschauer: 53
Torfolge: 1:0 Hoffmann (36.), 2:0 Dörfer (89.)

VfL Meiningen – SpVgg Geratal 1:6 (1:4)
(kda) Nach der Niederlage des Spitzenreiters am Vortag haben die Gerataler gegen den Tabellenletzten und feststehenden Absteiger die Möglichkeiten, den Punkterückstand zu verkürzen und das Torverhältnis aufzupeppen, eindrucksvoll genutzt. Dabei bleibt festzustellen, dass das vordergründig ihrem eigenen Spiel und nicht der Schwäche des Gegners zuzuschreiben war. Von Beginn an machten sie Druck. Das schnelle Führungstor durch einen satten Schuss Schmidt’s aus 15 Meter, halblinke Position nach guter Vorarbeit des von Anfang an spielenden und über das gesamte Spiel mit guten Ideen aufwartenden Braunschweig, war dem weiteren Verlauf sehr förderlich. Quasi im 2-Minuten-Takt erspielten sich die Gäste weitere Möglichkeiten. Ein Schuss von Mantlik lenkte der Meininger Torwart noch über die Latte (6.), Thorwarth versuchte sich in der 8. Minute ein erstes Mal und hatte kurz darauf mehr Glück. Zunächst wurde sein Schuss geblockt, er bekam den Ball wieder für die Füße und vollendete im zweiten Anlauf souverän (13.). Er hätte nur 2 Minuten später den dritten Gerataler Treffer erzielen können, doch diesmal blieb der Torwart Sieger. Dennoch fiel das dritte Tor recht schnell. Mantlik vollendete mit all seiner Routine aus halblinker Position ins lange Eck, nachdem er von Braunschweig per Lupfer angespielt wurde. Dass sich die Meininger nicht auseinander legen lassen wollten, zeigten sie mit dem Anschlusstreffer. Ein Freistoß an der rechten Seitenlinie wurde von den Geratalern zu kurz abgewehrt, Röll beförderte den Ball aus 12 Meter ins Tor (23.). Ein schnell über Paradies und Thorwarth vorgetragener Angriff brachte durch Letzteren Heyer in Position und durch sein Tor wieder den alten Abstand (25.). Leider konnten Mantlik (26.), Braunschweig (Pfostenschuss, 30.), wieder Mantlik (33.) schnell und zielstrebig vorgetragen Angriffe nicht veredeln. Schlusspunkt der 1. Halbzeit war ein Distanzschuss Braunschweig’s, den der Torwart noch über die Querlatte lenkte, und ein Versuch Bischof’s nach der sich anschließenden Ecke. 
Die Gerataler waren gedanklich wahrscheinlich noch in der Pause als Schuss von Safradin an den Pfosten klatschte und Pyterke vorbei schoss (47.). Doch danach lief es wieder konzentriert und weitestgehend in Richtung Meininger Tor. Recht effektiv wurden jetzt auch die Chancen genutzt. Zunächst setzte Thorwarth nach Zuspiel Braunschweig den Ball gekonnt in den rechten Winkel (52.), später scheiterte Mantlik am Torwart (63.). Nach einem langen Diagonalpass Braunschweigs setzt sich Mantlik gegen den Torwart durch und Thorwarth braucht sein Zuspiel nur noch am langen Pfosten einzuschieben (66.). In der 80. Minute hätte zunächst Kühne mit einem Flugkopfball die Führung erhöhen können, sein abgewehrter Versuch landete bei Brandl, aber dessen Nachschuss war nicht von Erfolg gekrönt. Es spricht für die Meininger, dass nicht kampflos eine so hohe Niederlage hinnehmen wollten. Begünstigt durch Nachlässigkeiten in der Gerataler Defensive musste Kott dreimal Kopf und Kragen (Nase und Lippe) riskieren, um es bei dem Torstand zu belassen (85., 89., 91.).
Aufstellung: VfL Meiningen: Hoffmann, Bratz, Walch (46. Aljija), Bauersachs, Fehringer, Safradin (59. Pleyer), Röll, Weyer, Müller (64. Schaefer), Hausner, Pyterke
SpVgg Geratal: Kott, Altendorf (75. Linse), Behr, Schmidt, Heyer (75. Brandl), Keiner (46. Kühne), Thorwarth, Braunschweig, Bischof, Mantlik, Paradies
Torfolge: 0:1 Schmidt (4.), 0:2, 1:5, 1:6 Thorwarth (13., 52., 66.), 0:3 Mantlik (19.), 1:3 Röll (23.), 1:4 Heyer (25.)
Schiedsrichter: Roßmell (Nordhausen)
Zuschauer: 105


SpVgg Geratal – SV 09 Arnstadt 1:1 (0:0)
(kda) Das Ergebnis spiegelt den Verlauf der gesamten Rückrunde der Spielvereinigung wider: Hoher Aufwand - wenig Effektivität, sehr gute Spielzüge – krasse individuelle Fehler! Was noch vor Wochenfrist gut funktionierte, gelang diesmal bei annähernd gleicher Chancenanzahl nicht – Tore zu erzielen. So bleibt nach dem 27. Spieltag positiv festzustellen, dass die Gerataler nur noch einen Punkt zur Sicherung des Vizemeister, der bisher besten Platzierung in der Verbandsliga, brauchen, negativ, dass sie sich nun endgültig von der Meisterschaft verabschiedet haben. Die erste Halbzeit verlief bei einem leichten Chancenvorteil für die Hausherren optisch ausgeglichen. Dem durchaus gediegenen Aufbauspiel der Gerataler setzten die Arnstädter Konterspiel entgegen. So führte eine Braunschweig-Heyer-Mantlik-Kombination zur ersten Möglichkeit. Mantliks Schuss wurde leider noch von der Linie geholt (6.). Reinemann forderte kurz darauf mit einem Freistoß Kott, der den Ball gekonnt über die Querlatte bugsierte, das erste Mal (11.). Und so zog sich das Spiel hin. Heyer drehte sich mit Ball um seinen Gegenspieler, der Schuss ging knapp drüber (17.), Ruschke zog aus halbrechter Position ab, knapp am langen Pfosten vorbei (21.). Braunschweigs halbhoch geschlagener Freistoß flog im Torraum an Freund und Feind vorbei, fand leider keinen Abnehmer aus der eigenen Mannschaft (26.). Dann hatte Machts mit seinen Schuss das Tor ebenso verfehlt (29.) wie Bischof mit einer Nachschussmöglichkeit nach Schmidt-Freistoß (35.). Pech hatte Braunschweig mit seinem Freistoß in der 41. Minute als er um die Mauer herum den Ball zirkulierte, aber Sünkel den Einschlag mit einer großartigen Reaktion verhinderte. Man merkte den Hausherren schon an, dass sie unbedingt den Sieg wollten. So zeigte sich die zweite Spielhälfte optisch für die Gerataler überlegener. Aber leider nur optisch, denn es sprangen keine Tore raus. Mantliks Schuss wurde noch abgeblockt (55.), ein Freistoß von Braunschweig über das Tor geköpft (64.). Mantlik hatte aus 10 Meter keinen Erfolg, Schmidt mit seinem anschließenden Nachschuss auch nicht (83.). Bis dahin zeigte sich der Gast nur einmal richtig vor dem gegnerischen Tor, aber Kott blieb gegen Machts Sieger (82.). Bis Kott in der 90. Minute ein fataler Fehler unterlief. Einen der vielen (zu vielen?) Rückspiele der Gerataler auf ihren Torwart spielte er vor dem eigenen Strafraum Reinemann in die Füße, der den Ball dankbar annahm und aus 25 Meter in das verwaiste Tor beförderte. Die durchaus berechtigte Nachspielzeit nutzte Geratal dann noch zu dem Ausgleichstreffer, bezeichnend war aber das wie. Die wohl ungefährlichste Aktion des Spiels führte hierzu - Brandl schlug einen weiten Ball Richtung Arnstädter Tor, dort bekam Bischof noch irgendwie den Kopf an den Ball und genauso irgendwie landete dieser im Tor (90. +4.). Anzumerken, dass Kott vor dem Ausgleichstreffer gegen Kunz im Eins-zu-eins einen weiteren Arnstädter Treffer verhinderte!
Aufstellung:SpVgg Geratal: Kott, Altendorf, Schmidt, Heyer (66. Kühne), Keiner (61. Linse), Barndl, Thorwarth, Braunschweig, Bischof, Mantlik (85. Gromm), ParadiesSV 09 Arnstadt: Sünkel, Struß, Barthel, Dahms (68. Hoerold), Reinemann, Scheuring, Hartung, Machts (89. Kunz), Hofmann, Ruschke, Kiraly
Schiedsrichter: Drößler (Gotha)
Zuschauer: 251
Torfolge: 0:1 Reinemann (90.), 1:1 Bischof (90.+4)

SpVgg Geratal – 1.SC 1911 Heiligenstadt 1:1 (0:0)
(kda) Es ist kein Heranrücken an den Tabellenführer geworden! Zum einen haben es die Gerataler versäumt, mehr als ein Tor zu schießen - die Möglichkeiten dazu haben sie sich erspielt -, zum anderen führten gleich zwei krasse Fehlentscheidungen des Schiedsrichtergespanns in einer Spielsituation kurz vor dem Spielende und einem pünktlichen Spielschluss dazu, dass das Spiel noch mit einem Remis endete. Es ist schlichtweg nicht nachzuvollziehen, wie der Assistent das klare Handspiel eines Heiligenstädters - da braucht es auch keiner Diskussion hinsichtlich Handspiel oder nicht, die ganz Deutschland momentan führt, der Arm des Spielers war eindeutig vom Körper abgespreizt und der Ball berührte diesen ohne weiteren vorherigen Körperkontakt -, trotz bester Sicht zu diesem Vergehen nach einem schon unberechtigten Einwurf ignorieren konnte und der Schiedsrichter, nach der daraus resultierenden Eingabe, das Ballführen Brandl’s aus dem Strafraum, bei dem ein Heiligenstädter bei ihm von hinten einfädelte und zu Fall kam, als Strafstoß wertete. Dass die Gäste dieses Geschenk dankbar annahmen, nachdem sie sich ansonsten kaum Möglichkeiten erspielten bzw. von den Geratalern gestattet bekamen, ist nachzuvollziehen. Neben diesem faden Beigeschmack bleibt leider auch wieder zu konstatieren, dass die Gastgeber einmal mehr an der alten Schwäche Chancenverwertung gescheitert sind.Die erste Möglichkeit im Spiel hatte Kühne, der nach einer Balleroberung Altendorfs mit anschließendem Doppelpass entlang der rechten Außenbahn und Eingabe auf ihn den Ball nicht an Sternadel vorbei brachte (9.). Ebenso konnte er in der 19. Minute per Direktabnahme an der Strafraumgrenze einen Mantlik-Rückpass nicht verwerten und scheiterte erneut nach einem Pass in die Tiefe am gegnerischen Torwart (25.). Auch Thorwarth hatte mit einem Kopfball kurz zuvor kein Glück. Nach rund einer halben Stunde konnten sich die Gäste aus Eichsfeld so langsam aus der Umklammerung lösen, setzten in der 33. Minute einen ersten, zaghaften Torschuss an und zeigten sich mit einem Kopfball nach Freistoß (44.) gefährlich. Bis dahin agierte die Gerataler Hintermannschaft sehr souverän. In die Pause ging es mit einem Altendorf-Versuch, der noch zur Ecke abgeblockt wurde.Nach der Halbzeitpause das gleiche Bild, die Einheimischen um Torerzielung bemüht, der Gast um deren Verhinderung, ohne selbst ernsthaft torgefährlich werden zu können. Als dann Thorwarth nach einem langen Pass bei dem Versuch, den Ball unter Kontrolle zu bringen, im Strafraum umgezogen wurde, musste der Schiedsrichter auf Strafstoß für Geratal entscheiden (50.) und Schmidt verwandelte diesen sicher zur längst fälligen Führung (51.). Es gelang ihnen aber nicht, ein weiteres Tor nachzulegen. Zu ungenau waren die Anspiele in die Spitze, zu statisch insgesamt das Angriffsspiel. Braunschweig bemühte sich mehrmals als Ideengeber, aber nur einmal, durch Mantlik (84.), dessen Schuss zur Ecke abgeblockt wurde, entsprang daraus etwas gefährliches. Heiligenstadt zeigte sich nur dreimal in Tornähe von Kott – mit einer abgerutschten Flanke, die sich gefährlich seines Gehäuses näherte (62.), einem Freistoß von der linken Strafraumecke, den Kott „rausguckte“ (81.) und eben der eingangs geschilderten Situation, die schlussendlich per Strafstoß durch Möhlhenrich (87.) noch zum Ausgleich führte. Da der Schiedsrichter trotz zweier Spielerwechsel und zweier Strafstöße mit jeweiliger Torerzielung inklusive der daraus resultierenden Verzögerungen in ein und der selben Halbzeit einen pünktlichen Spielschluss verordnete, waren für die Hausherren die Möglichkeiten einfach nicht mehr gegeben, danach noch einen Siegtreffer zu landen.
Aufstellung:SpVgg Geratal: Kott, Altendorf, Schmidt, Linse, Heyer, Keiner (42. Braunschweig), Thorwarth, Kühne (82. Brandl), Bischof, Mantlik, Paradies1.SC 1911 Heiligenstadt: Sternadel, Heinevetter, Henkel, Lerch, Peric, Marx (87. Pabst), Berger, Mueller, Möhlhenrich, Merfert, Dragicevic
Schiedsrichter: Honnef (Gotha)
Zuschauer: 60
Torfolge: 1:0 Schmidt (51., FE), 1:1 Möhlhenrich (87., FE)

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