Kreispokal Männer Achtelfinale

Weimarer SV - SpVgg Geratal II 1:2 (1:1)
Bei eigentlich für Anfang Dezember schönem Fussballwetter, allerdings auf schwierigem Geläuf des Rasenplatzes in Niedergrunstedt, kam das höherklassigere Team gegen immerhin den Tabellendritten der Kreisliga Nord eine Runde weiter. Auf dem aufgeweichten, noch dazu abfallenden Untergrund konnte man kein schönes Spiel erwarten. Es artete zu einer Schlammschlacht aus, nur Gebolze und Wegschlagen des Balles. Unter den Schuhsohlen klebte der Matsch, absolut grenzwertig.  Beide Seiten hatten Möglichkeiten, das Spiel zu entscheiden. Das Team mit den besseren Chancen setzte sich schließlich durch. Die Hausherren hatten Glück, dass Köditz und besonders Wieland nach heftigem Einsteigen nicht vorzeitig zum Duschen mussten.
Bereits zu Beginn hatten die Gäste Chancen. Hofmann schoß übers Tor (6.). Schon bald darauf konnte der Gegenspieler Kühne nicht stoppen. Erst Böhme im Weimarer Tor brachte ihn regelwidrig zu Fall. Den Strafstoß verwandelte Barchewitz sicher (0:1, 9.). Ein Freistoß Weimars wurde als Aufsetzer gefährlich, verfehlte aber knapp das Lipsius-Tor (31.). Die Gastgeber erhielten dann aber doch ihre Gelegenheit. Müller hatte den Ball im Strafraum schon unter Kontrolle doch der Angreifer setzte nach und brachte ihn noch in Bedrängnis, so dass sich Müller nicht anders als mit Foulspiel zu helfen wusste. Den folgenden Elfer ließ sich Hoffmann nicht entgehen (1:1, 36.). Der schnelle Kühne hatte vor der Pause noch Möglichkeiten, seine Mannschaft wieder in Vorhand zu bringen. Mit dem Kopf verfehlte er den Kasten (40.) und als ein Abschlag des Heimtorwarts bei hm landete, schoß er diesen nur in dessen Arme zurück (41.). Kurz vor dem Pausentee verfehlte Wieland nochmals knapp (45.).
Die zweite Halbzeit begann turbulent. Müller rettete auf der Linie gegen Wieland (47.) und danach streifte der Ball die Geratal-Latte (49.). Es dauerte eine Weile, ehe die Gäste wieder ins Spiel fanden. Maleße schoß daneben (52.) und eine sagenhafte Rettungstat des Weimarer Torwarts Böhme verhinderte schlimmeres. Barchewitz Hereingabe, halb Flanke, halb Torschuss, senkte sich in den Winkel, doch Böhme streckte sich und verwehrte der Kugel den Weg hinter die Linie (57.). Böhme zeichnete sich nochmals bei einem Knaller Priefers aus (63.). Im Gegenzug segelte der Ball knapp über die Latte (64.). Eine weitere einhundert Prozentige vergab Kühne, als er allein vor Böhme auftauchte, doch den Ball nicht im Tor unterbringen konnte (70.). Der in der 2.Halbzeit von hinten nach vorn beorderte Rinn war es schließlich, der nach feinem Zuspiel Priefers den Endstand herstellte (81.). 
Weimarer SV: Böhme, Sientek, Hoffmann, Sitte (46. Schaarschmidt), Sanchez Membrillo (86. Krupinski), Müller, Scheit, Schubarth, Wieland, Köditz, Klein
SpVgg Geratal II: Lipsius, Müller, Dobrocki, Barchewitz (60. Möller), Kühne, Priefer, Maleße, Blümke-Eichhorn (83. Bäuerle), Rinn, Hofmann, Kellner
Tore: 0:1 Barchewitz (FE, 9.), 1:1 Hoffmann (FE, 36.), 1:2 Rinn (81.)
Schiedsrichter: Göltzner (Blankenhain)
Zuschauer: 55