SpVgg Geratal 2 - Schöndorfer SV 2:0 (2:0)

Wieder zwei unterschiedliche Halbzeiten auf beiden Seiten. Die erste ging klar an die Gastgeber, die im zweiten Umlauf den Gästen größere Freiheiten und Chancen ließen. Gleich zu Beginn der Führungstreffer. Priefer bediente Hielscher, der aus 15 Metern flach ins untere Eck schoß (1:0, 3.). Das beflügelte die Gerataler, die weiter nach vorn Druck machten. Lippert ließ seine Möglichkeit nach Einwurf des diesmal im Mittelfeld aufgebotenen und oft anspielbaren Barchewitz und Kopfballverlängerung aus (12.). Priefer sprang der Ball zu weit vom Fuss als er schön in den Lauf angespielt wurde. Der gute und stets aufmerksam mitspielende Schöndorfer Torwart Bülling war zuerst am Ball (17.). Auch Barchewitz Abschluss nach Priefers Anspiel wird eine Beute des Torwarts (25.). Eine "Hundertprozentige" vergab Hielscher, als Priefer abzog, Bülling noch dran war, der Ball Hielscher vor die Füsse fiel, doch der bringt ihn aus 2 Metern nicht im Tor unter (40.). Den ersten direkten Torschuss Schöndorfs hielt Lipsius sicher (42.). Fast mit dem Pausenpfiff fiel das zweite Tor. Priefer nahm sich ein Herz und knallte den Ball aus 18 Metern ins untere Eck (2:0, 45.).

Die Gäste hatten sich für die zweite Halbzeit offensichtlich etwas vorgenommen. Sie agierten aggressiver, richtigerweise wechselte der Schöndorfer Trainer den stark Rot-gefährdeten Kretzer aus,und verunsicherten dadurch die Gastgeber. Die größeren Chancen waren auf ihrer Seite. Ein Fernschuss überraschte Lipsius, der nach vorn abklatschte, Jünger staubte ab, aber wegen Abseitsstellung wurde der Treffer nicht gegeben (62.). Unverständlicherweise verließen die Gerataler ihre spielerische Linie. Die langen Bälle aus der Abwehr bzw. vom Torwart wurden von Schöndorfer Seite abgefangen und schon ging es anders herum. Lipsius war bei einem Fernschuss Happes zur Stelle (80.). Ein aus dem Halbfeld in den Strafraum geschlagener Freistoß Happes erreichte Haubold, dessen Abschluss nur den Pfosten traf (83.). Fast die gleiche Situation eine Minute später. Freistoß, der eingewechselte Fischer stand frei vor Lipsius, der schwache Abschluß zielte direkt auf den Torwart (84.). Und nochmals Pfosten beim Schuss von Horbank, diesmal allerdings vom Torwart mit den Fingerspitzen dahin gelenkt (90.). Was machte Geratal? Es bemühte sich. Der letzte Pass kam nicht an und sie verwickelten sich in Zweikämpfe mit dem Ergebnis einer Verwarnung und einem Platzverweis in der 85. Minute gegen Möller sowie fünf Gelben für die Gäste. Nicht so schön und Arbeit für das Trainergespann. Letztendlich stand "die Null" und die Punkte blieben auf dem "KIckelhähnchen".

SpVgg Geratal 2: Lipsius, Müller, Barchewitz, Möller (85. RK), Priefer, Hielscher (65. Blümke-Eichhorn), Hofmann, Kellner, Lippert (81. Bäuerle), Kohlschmidt, Seyfferth

Schöndorfer SV: Bülling, Horbank, Jünger, Happe, Sambale, Dauke (49. Brzezinski), Haubold, Kretzer (57. Fischer), Jaeckel, Römer, Bittorf

Tore: 1:0 Hielscher (3.), 2:0 Priefer (45.)

Zuschauer: 40

 

FSV BW 90 Stadtilm - SpVgg Geratal 2 4:0 (1:0)

 

(Kda) Bei besten äußeren Bedingungen zeigte die 2. Mannschaft gegen den Landesklassenabsteiger bis Mitte der zweiten Halbzeit eine starke Leistung, scheiterte aber an einer unzureichenden Chancenverwertung. Wenn nur annähernd die Hälfte der Möglichkeiten genutzt worden wären, hätte sowohl vor dem Stadtilmer Führungstor (mehr als stark abseitsverdächtig) als auch vor allem danach der Spielausgang anders ausgesehen. Doch die Hielscher, Blümke-Eichhorn trafen nicht, oder hatten wie Möller mit seinem Freistoß-Pfostenschuss in der 17. Minute einfach Pech. So ging es mit einem knappen Rückstand in die Pause und selbst nach dem zweiten Gegentor in der 52. Minute glaubten die Schulz-Belger-Schützlinge noch an ihre Chance. Verstärkt setzten sie auf Offensive, notgedrungen ergaben sich daraus für die Einheimischen Räume, die sie noch mit zwei weiteren Toren auch nutzten. Sei es wie es sei, Mund abwischen und weiter geht es. Das Spielsystem stimmt und dass ihr treffen könnt, habt ihr bewiesen!

 

Aufstellung:

SpVgg Geratal 2: Winter, Müller, Barchewitz, Bäuerle, Möller, Priefer, Hielscher, Blümke-Eichhorn (57. Ostermann), Linke, Hofmann, Kellner

 

Zuschauer: 120

 

Schiedsrichter: Fehn

 

Torfolge: 1:0 Soer-Rexin (12.), 2:0 Scholl (52.), 3:0 Bürger (79.), 4:0 Ehrhardt (86.)

FC Einheit Bad Berka - SpVgg Geratal II 2:1 (2:0)
Wieder ein Gerataler Spiel mit nicht nur zwei zeitlichen Halbzeiten. Eigentlich sollte der Kunstrasen in Bad Berka ihrem technischen Spiel entgegenkommen, doch wieder einmal brauchten sie 45 Minuten, um warm zu werden. Der erste Umlauf ging an die Einheimischen während im zweiten Umlauf Geratal eindeutig dominierte. 
Die erste Viertelstunde tasteten sich die Kontrahenten erst einmal ab. Der Aufsteiger, der den - damaligen - Tabellenführer empfing, agierte aus einer sicheren Deckung heraus und nutzte schnelle Vorstöße zu Chancen. Lipsius wurde mehrfach gefordert. Gegen den Freistoß von Creuzburg von der Strafraumgrenze war er aber machtlos, da Blümke-Eichhorn in der Mauer dessen Flugbahn änderte (1:0, 16.). Vorausgegangen war ein Fehlpass im Vorwärtsgang, in dessen Folge Kohlschmidt nur nicht regelkonform eingreifen konnte. Geratal hatte trotz vieler Fehlabspiele einige Möglichkeiten zum Ausgleich. Torwart Müller blieb Sieger gegen Hielscher (32.) und Lippert donnerte einen Freistoß übers Tor (35.). Stattdessen legte Bad Berka nach. Ein verlängerter Einwurf erreichte Barth, der den Ball direkt nahm und ins Toreck traf (2:0, 41.).
Nach dem Wechsel spielte eigentlich nur noch Geratal. Der Gastgeber verlegte sich aufs Verteidigen des Vorsprungs. Nach einem sehr schön getimten Zuspiel Lipperts auf Priefer kann der Torwart gerade noch klären (46.), aber eine fast gleiche Situation nutzte Priefer dann doch zum Anschlusstreffer (2:1, 49.). Hielscher vollendete übers Tor (55.) und Müller verhinderte gegen Blümke-Eichhorn (58.). Auch Barchewitz verfehlte das Ziel (72.). Die Gastgeber brachten mit Aufwand und Zeitspiel den Sieg nach Hause.
FC Einheit Bad Berka: Müller, Tonkel, Berning (16.Schmidt), Kochlowski, Weise (90. Reichelt), Grätscher, Creuzburg, Barth, Steiner, Block, Nickel
SpVgg Geratal II: Lipsius, Barchewitz, Kohlschmidt, Priefer (60. Müller), Hielscher, Blümke-Eichhorn, Linke, Hofmann, Kellner, Lippert, Rinn
Tore: 1:0 Creuzburg (16.), 2:0 Barth (41.), 2:1 Priefer (49.)
Schiedsrichter: Büttrich (Bad Blankenburg)
Zuschauer: 25

 

SpVgg Geratal 2 - SV 1883 Schwarza 3:1 (3:0)

 

(Kda) Nur knapp 2 Tage nach dem Spiel in Gehren zeigten sich die Gerataler konditionell gut erholt. Von Beginn an ließen sie gekonnt den Ball laufen, boten sich permanent zum Kurz- und Doppelpassspiel an und konnten so die Gäste immer wieder unter Druck setzen. Die Anspiele in die Spitze kamen schnell und genau und so fiel auch die schnelle Führung. Hofmann setzte Linke in Szene, der allein aufs Tor zulaufend dem gegnerischen Torwart keine Abwehrchance ließ (11.). Ähnlich, nur mit den Protagonisten Barchewitz und Möller fiel auch das zweite Tor (35.). Zwar mit etwas Glück, sein Schuss wurde noch leicht abgefälscht, dann in der 39. Minute nach gleichen Muster durch Hofmann das 3:0. Aufgrund weiterer Möglichkeiten durch Hielscher, Kellner und Barchewitz und keiner nennenswerter Schwarzaer Chancen ging die Pausenführung in Ordnung.

In der zweiten Spielhälfte zeigten sich die Gäste agiler - ob es am Wechsel von gleich drei Spielern lag? -, wohl auch weil die Platzherren in der 52. (Linke) und 54. Minute (Hielscher) versäumten, den „Sack“ endgültig zu zu machen. Ein sehenswerter Flugkopfball Keilhauers brachte die Gäste auf zwei Tor heran. Dennoch erarbeitete sich die Spielvereinigung immer wieder Möglichkeiten, die zum einen durch ungenaue Flanken oder ausgelassener Chancen (82., Blümke-Eichhorn; 89., Hielscher) nicht genutzt wurden. Nicht auszudenken, wenn die Gäste ihre Möglichkeiten in der 78. oder 88. Minute zum Anschlusstreffer genutzt hätten.

 

Aufstellung:

SpVgg Geratal 2: Lipsius, Müller, Barchewitz, Möller (67. Blümke-Eichhorn), Kohlschmidt, Priefer, Hielscher, Linke, Hofmann, Kellner

 

SV 1883 Schwarza: Kalbe, Heerwagen, Koehne (46. Jaeger), Pezold, Vogel, Betz, Geissenhoehner (46. Geissler), Keilhauer, Zacon (46. Kindermann), Jaksch, Bopp

 

Zuschauer: 35

 

Schiedsrichter: Zein (Erfurt)

 

Torfolge: 1:0 Linke (11.), 2:0 Möller (35.), 3:0 Hofmann (39.), 3:1 Keilhauer (56.)

SpVgg Geratal II - SG FSV Oberweißbach 8:0 (3:0)

Zum Torefestival auf dem Geschwendaer "Kickelhähnchen" trugen die Gäste nichts bei. Anders Maik Zentgraf, der, natürlich auch gut in Szene gesetzt, mit fünf "Buden" dabei war. Die Gäste zeigten sich überraschend schwach und hatten nur durch Frank mit seinem Pfostenschuss (56.) eine echte Chance. Weitere Torabschlüsse wurden durch Lipsius gegen Frank (22.), einem Freistoß durch Österitz (61,) und einen Fernschuss durch Dornberger (72.) sicher vereitelt . Hinzu kam ein Freistoß in die Mauer durch Glocke (75.). Das war es mit den Offensivbemühungen der Oberweißbacher. Sie versuchten mit hohen, weiten Bällen ihr Glück, konnten aber die Gerataler Defensive nicht weiter in Bedrängnis bringen. 

Geratal hingegen zeigte, wie erfolgreich Fussball gespielt werden kann. Eine starke Mannschaftsleistung. Sicher und flach kombinierend wurde schon vom Torwart heraus gespielt und, wenn nichts nach vorn ging, der Ball in den Reihen behauptet. Von Beginn an waren die Gastgeber die bestimmende Mannschaft. Chancen fast im Minutentakt. Hofmann traf im zweiten Zupacken nach Lipperts Abschluss noch nicht (2.). Besser ging es nach einem Einwurf Linkes in Strafraumhöhe, von Zentgraf auf Hielscher verlängerte, der keine Mühe hatte (1:0, 5.). Danach begannen die "Zentgraf-Festspiele" mit vier Toren in Folge. Eine Flanke Lipperts köpfte er ins Toreck (2:0, 21.). Linkes Flanke nahm er im Strafraum an und vollendete eiskalt (3:0, 22.). Zentgraf (38.),  Linke (42.) und auch Blümke-Eichhorn (45.) hatten weitere Möglichkeiten. So ging es in die Pause. 

Die Hausherren konnten es nicht erwarten, weiter zu spielen und waren schon einige Minuten vor dem Gegner und den Schieris wieder auf dem Platz. So war es nicht verwunderlich, dass sich der Torreigen fortsetzte. Zentgraf zwang Torwart Berger in einen Zweikampf, legte zurück und Hielscher vollendete (4:0, 46.). Bäuerle verzog nach einem Eckball knapp (48.) und Zentgraf wollte uneigennützig, schon vor dem Torwart im Strafraum, Hielscher bedienen, der aber geblockt wurde (50.). Blümke-Eichhorn ,allein gelassen, semmelte aus Nahdistanz das Spielgerät übers Tor (52.). Als Hielscher im Strafraum gefoult wurde, ließ sich Zentgraf vom Strafstoßpunkt nicht zweimal bitten (5:0, 56. FE) Dann die oben genannten 15 Minuten mit Chancen für die Gäste, als Geratals Spieler alle nach vorn wollten. Doch danach waren wieder die Gastgeber unangefochten im Spiel. Rinn "vergass" bei seinem Sturmlauf an der Strafraumgrenze den Ball mitzunehmen (78.). Hielschers Schuss konnte Torhüter Berger nur nach vorn abwehren, wo Zentgraf stand (6:0, 81.). Gerade eingewechselt kam Müller mit dem Kopf zum Zuge (82.). Zentgraf lief den ballführenden Berger an, der den Ball nur unkontrolliert wegschießen konnte. Blümke-Eichhorn bedankte sich (7:0, 88.). Den Schlußpunkt setzte wieder Zentgraf, der mit dem Kopf eine Eingabe Bäuerles veredelte (8:0, 90.).

SpVgg Geratal II: Lipsius, Behr, Bäuerle, Kohlschmidt, Hielscher (82. Müller), Linke, M.Zentgraf, Hofmann (40. Blümke-Eichhorn), Kellner, Lippert (71. Barchewitz), Rinn
SG FSV Oberweißbach: Berger, Röpell, Probst, Österitz, Krätzig, Müller, Wisser, Frank (83. Becher), Glocke (88. Knäblein), Beyer (69. Kunz), Dornberger
Tore: 1:0, 4:0 Hielscher (5.,46.), 2:0, 3:0, 5:0, 6:0 FE, 8:0 M.Zentgraf (21.,22.,56.,81.,90.), 7:0 Blümke-Eichhorn (88.)
Schiedsrichter: Schneeweiß (Probstzella)
Zuschauer: 50 

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